Seltene tropische Aaspflanze blüht im Bildungszentrum Ehrental

Amorphophallus konjae - Tränenbaum

Alexandra Fritz und Marianne Zechner, Schülerinnen der Fachrichtung Gartenbau in Klagenfurt/Ehrental -  Schwerpunktgruppe Zierpflanzenproduktion, bewundern eine seltene Blüte, deren Heimat in Südostasien liegt und nur 4 Tage lang geöffnet ist. 

Die Knolle dieser Pflanze, Amorphophallus konjae, wiegt bereits fast 4 Kilogramm und blüht nun jedes Jahr, wobei drei Blütenstände an einer Knolle bei uns nicht sehr häufig zu sehen sind. Sie gehört wie die Calla und das Einblatt zu den Aronstabgewächsen und im Frühjahr beginnt die 2,5 m hohe, krautartige Pflanze zu blühen. Dabei strömt sie in der Vollblüte einen sehr unangenehmen, faulenden  Geruch aus. Mit diesem, besonders für uns unangenehmen Duft lockt sie Aasfliegen an, welche die Bestäubung durchführen. 

Die gesamte Blüte ist braunpurpurn und erreicht eine Länge von etwa 75 cm. Kurz nach der Bestäubung stirbt die Blüte ab. Im späten Frühjahr bildet sich ein einzelnes Blatt, welches stark gefiedert ist und von oben wie ein Baum aussieht.

 

Der Tränenbaum mag es halbschattig und kann im Sommer auch im Freien an einem geschützten Standort stehen. Im Herbst trocknet das einzige große Blatt ein und löst sich dabei von der Knolle. Die Knolle wird danach aus Erde genommen, trocken und dunkel bei  10 °C überwintert. Im Frühjahr, bei Austrieb der Knolle wird sie in frische Erde gepflanzt. 

   

 

Agrarmesse 2016

Dragana Cvijanovic gewann den 1. Preis im Wettbewerb: Impressionen aus dem ländlichen Raum auf der Agrarmesse 2016

Dragana Cvijanovic war ursprünglich in  Schwaz in Tirol beheimatet, übersiedelte aber nach Klagenfurt und besuchte  hier die Volksschule in Welzenegg.  Schon in ihren jüngsten Kindertagen fanden Bücher bei ihr eine magische Anziehungskraft. Legenden und Märchen haben es ihr angetan. Daraus schöpft sie auch ihren haltlosen Drang,  Gedichte zu schreiben, schwärmerisch und gedanklich über die Wiesen zu gleiten und in fremde Welten abzutauchen. Immer wieder überrascht  sie mit neuen Erzählungen und Gedichten aus ihrer eigenen Phantasiewelt.  Auch als Schülerin der WIMO in Klagenfurt wurde sie künstlerisch besonders gefördert.

Das Lebensmotto  von Dragana lautet: Leben ist zeichnen ohne Radiergummi

Wie im wirklichen Leben alle gesetzten Taten unauslöschlich sind, so geschieht dies auch mit Draganas Kunstwerken. Alles darf so sein, wie es gerade ist!

In manchen ihrer Erzählungen treiben ihre Lieblingstiere, Wolf und Rabe, ihr Unwesen,  sie nehmen in der Mythologie als Wegbegleiter und Boten der Götter einen festen Platz ein.

Lesen aus Leidenschaft gibt Dragana als eines ihrer Hobbys an. Mit schwarzem Humor in ihrem Lieblingsbuch „Der Tod und andere Höhepunkte meines Lebens" wird der Tod aufs Korn genommen und macht ihn sympathischer als er ist. So verliert er seinen Schrecken.

Auf der Agrarmesse ist ihr erstes Gedicht Gartenstunde veröffentlicht worden.

Auszug aus dem Gedicht:

 

Zum Inhalt ihres Gedichtes

Im Text geht es um die  Sichtweise eines Schmetterlings, der im Wachzustand durch seine Träume wandelt. Selbst wenn sein Leben kurz sein mag, kann er sich an der Schönheit  um sich herum erfreuen, und doch sieht er auch die Verdorbenheit des Menschen durch seine eigene Schöpferkraft.

Das Leben ist wie ein Garten, in dem man viel gestalten, aber auch zerstören kann, wenn man an seiner eigenen Schöpfung scheitert. Es muss Altes sterben, um Neues entstehen zu lassen. Selbst die kleinste Blüte vermag mehr auf den ersten Blick.

Dragana wollte im Wesentlichen darauf hindeuten, dass alles nicht so ist, wie es scheint, um die wahre Schönheit der Natur und ihre Bedeutung zu begreifen.

 

Kreativ tätig ist Dragana auch in der Gartenbauschule Ehrental. Am liebsten arbeitet sie in der Floristik-Praxis. „Hier kann ich meiner Phantasie freien Lauf lassen, muss mich aber an die gestalterischen Grundsätze halten", sagt Dragana. Dann bindet sie einen Strauß in ihren Lieblingsfarben Rot, Violett und Weiß.

 

Milena Tauchhammer gewann den 3. Preis im Wettbewerb: Impressionen aus dem ländlichen Raum auf der Agrarmesse 2016

Milena Tauchhammer ist in Arriach zuhause. Auf einer Seehöhe von 1200m bewirtschaften ihre Eltern einen landwirtschaftlichen Betrieb mit Mutterkuhhaltung. Als bodenständiges Mädchen nahm sie bereits im Volkschulalter gerne bei Zeichenwettbewerben teil. Stets ging sie als Drittplatzierte hervor und ließ sie unaufhörlich an ihrem Talent weiterarbeiten. In der Hauptschule lernte sie dann durch eine hervorragende Lehrerin verschiedene Malstile kennen. Auch der Computer war manches Mal ihr Zeichenstift. Die Liebe zum Garten führte sie in die Gartenbauschule nach Ehrental. Ihr handwerkliches Geschick bringt sie ganz besonders in Gartentechnik zum Ausdruck. Das Arbeiten mit Maschinen und Geräten fasziniert Milena ganz besonders, da sie am elterlichen Hof gerne mitanpackt.

Formen und Farben spielen nicht nur in der Malerei bei Milena eine große Rolle, auch in der Floristik-Unterricht versucht sie immer wieder neue Farbkombinationen für sich zu entdecken. Die Harmonie der Farben geben bei Milena den Ton an. Weinrot als ihre Lieblingsfarbe kommt auch in ihrem Siegerbild The Wolf is back vor.

 

Beschreibung des Bildes von Milena:

Mit diesem Bild will ich die Koexistenz (das friedliche und unabhängige Leben zweier oder mehrerer Dinge) zwischen Mensch und Wolf zum Ausdruck bringen. Der Wolf war bis zur Entwicklung von der Land- und Weidewirtschaft das verbreitetste Raubtier der Erde. Da der Wolf sowohl Nutztiere gerissen als auch Menschen angegriffen hatte, wurde er in der Vergangenheit als Feind angesehen und durch die menschliche Verfolgung ausgerottet. Doch wenn wir unsere Vorurteile ablegen und uns auf ein Leben zu beiderseitigen Vorteil einlassen, können wir das Klischee des bösen Wolfes aus dem allbekannten Märchen „Rotkäppchen“ vergessen und eine neue Version zu Papier bringen. Seit 2009 nimmt die Zahl der Wolfsnachweise in Österreich wieder zu. Das edle Tier kommt zurück und diesmal haben wir die Chance, ihn nicht aus der Enzyklopädie der Tiere zu radieren. 

 

Schule in Gärtnerei am 18. März 2015 

Im März 2015 besuchte die zweite Klasse der VS 10 Klagenfurt mit ihrer Lehrerin Frau Hörmannseder die Gartenbauschule Ehrental. Im Rahmen des Unterrichts im Fach Zierpflanzenproduktion mit Frau Ing. Sattler Angelika nahm die erste Klasse an  dem Projekt - Schule in der Gärtnerei - teil. Die GartenbauschülerInnen konnten die Rolle des Schülers mit der Rolle des Lehrer bzw. des Gärtners tauschen.

Unsere SchülerInnen erklärten nach einem ausführlichen Schulrundgang verschiedene Tätigkeiten und unterstützten die kleinen Gärtnern bei ihren ersten Versuchen. Unter anderem wurden Pflanzen vermehrt, kleine Sämlingspflanzen pikiert und eingetopft. Pflanzenteile konnten unter dem Mikroskop bestaunt werden und einige Frühlingsblumen wurden vorgestellt.

Unterstützt wurden die Schüler an diesem Vormittag von Frau DI Bergmann-Umile und Herrn Kosch.

Schule in der Gärtnerei  ist eine Initiative der österreichischen Gärtner und Baumschulen und möchte Schülerinnen und Schülern einen Einblick in die Vielfalt von Pflanzen und technischen Möglichkeiten in modernen Gärtnereien geben.

Es ist eine Aktion der Gärtnereien und Baumschulen für Volksschüler zwischen 6 und 10 Jahren sowie deren LehrerInnen. Bei einem ausführlichen Rundgang durch den Betrieb erfahren die Schüler, wie vielseitig und modern die Produktion und die Verwendungsmöglichkeiten von Pflanzen sind. Die Gärtnerei wird dabei zum Klassenzimmer – und die Pflanzen zu Lehrern.

Auf spannende Weise lernen die Schüler die wichtigen Elemente der Natur kennen, die für Pflanzen, aber auch uns Menschen lebensnotwendig sind. Damit das neu erworbene Wissen auch in der Schule weiter vertieft werden kann, bekommt jedes Kind in der Gärtnerei eine kostenlose Broschüre mit vielen Tipps und Tricks rund um die geheimnisvolle Welt der Pflanzen.

Die Aktion „Schule in der Gärtnerei” führt zu einem besseren Verständnis für die ökologischen und ökonomischen Zusammenhänge in der Produktion und Verwendung von Pflanzen. Sie weckt das Interesse junger Menschen für neue Entwicklungen im Gartenbau. Damit leistet sie einen wesentlichen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung im persönlichen, gesellschaftlichen und ökologischen Bereich.

Seit 2011 wird die Aktion in der Woche vor den Osterferien in heimischen Gärtnereien umgesetzt. Bereits im ersten Jahr war der Andrang zur Aktion enorm. Gestartet wurde mit 17.000 Kindern und 300 Gärtnereien vor drei Jahren. Dieses Jahr konnte die Anzahl der Schüler und Schülerinnen, die in der Aktionswoche Gärtnereien besuchten, wieder übertroffen werden und liegt bei 25.000 in ganz Österreich. 

  

Landeslehrlingswettbewerb der Floristen

Georg Schmid, der die Gartenbaufachschule im Juli 2012 abgeschlossen hat, hat den 1. Preis beim Landeslehrlingswettbewerb der Floristen in Klagenfurt auf der Freizeitmesse am 12.4.2015 gewonnen. Er hat für alle 5 Werkstücke die höchste Punkteanzahl erreicht. Georg Schmid ist Lehrling bei der Firma Blumen Wanda in Völkermarkt.

Die vierten Plätze nahmen Marianne Rössler (Fa. Wedenig) und Michelle Brandstätter (Fa. Wastl) ein. Sie sind auch Absolventen der Gartenbaufachschule Ehrental.

Das Team der Gartenbauschule Ehrental und die SchülerInnen gratulieren herzlich!

  

Anlage einer Christbaumzucht

In der Gartenbauschule Ehrental entstehen eine Christbaumzucht und eine Schmuckreisig-Gewinnungsanlage.

Dadurch haben die SchülerInnen die Möglichkeit eigenständig ein Projekt beginnend bei der Planung und Umsetzung bis hin zur Vermarktung der erzeugten Materialien (Christbäume, Kränze usw.) zu erarbeiten. Die Laufzeit des Projektes wird über mehrere Jahre hinweg bestehen und vom Fachlehrer, Ing. Josef Pfeiler, betreut. Nach etwa 8 – 10 Jahren können die ersten Christbäume geerntet werden.

Es wurden 5 verschiedene Arten angepflanzt: Edeltanne (Abies nobilis), Blaue Coloradotanne (Abies concolor ´Glauca`), Türkische Tanne (Abies bornmuelleriana), Nordmannstanne ´Krasnaja` (Abies nordmanniana ´Krasnaja`), Nordmannstanne ´Apsheronsk` (Abies nordmanniana ´Apsheronsk`).

Auf der Fläche der Christbaumkultur werden von Mai bis September Shropshire Schafe eingestellt, die die Bäume nicht beschädigen und nur das Unkraut fressen. Der Christbaumverkauf findet am Tag der schuleigenen Adventverkaufsausstellung statt. Die Kunden suchen sich ihren gewünschten Baum aus und können ihn anschließend selber schneiden. Auch der Verkauf an Händler ist möglich.

Die Pflanzung

   

Die Herstellung eines Unterstandes für die Schafe

   

   

Unsere Schafe

   

   

 

Ossiacher Messe für Wald, Holz und Energie 2013

 

Vom 17. bis 19. Oktober 2013 fand in der Ausbildungsstätte und am Gelände der Forstlichen Ausbildungsstätte Ossiach die Ossiacher Messe für Wald, Holz und Energie statt. In Begleitung von Ing. Josef Pfeiler nahmen 10 Schüler der Spezialgruppe Baumschulwesen und Obstbau von der 4. Fachschulklasse daran teil.

Als Rahmenprogramm zur Ossiacher Messe gab es Vorträge zu den Themen: Bildung sichert Zukunft, 60 Jahre Forstliche Ausbildungsstätte Ossiach und erfolgreiche Forstwirtschaft durch starkes Unternehmertum. Zu sehen waren unter anderem auch Innovationen auf dem Sektor der Forstmaschinen sowie neue Technologien in der Seiltechnik, der Holzveredelung, der Feuerungstechnik sowie der Freizeit-, Jagd- und Wanderbekleidung. Sehr interessiert verfolgten die SchülerInnen die Vorführungen zur Baumpflege mit der Seilsteigetechnik, die praktische Demonstration von Harvestern und Forwardern bzw. der Brennholzaufbereitungsmaschinen.

Bei einem Forstquiz, das die Ausbildungsstätte organisierte, konnte Felix Spitzer in der Kategorie Landwirtschaftliche Fachschulen - Fachrichtung Gartenbau den ersten Platz belegen und wertvolle Preise mit nach Hause nehmen.

     

  

Workshop: (Cyber-)Mobbing – Gewaltprävention in der FS1 am 22. Mai 2013

Im Rahmen eines Workshops wurden die Schüler und SchülerInnen der FS1 von Frau MMag. Bürger und Frau Stopper von der Kinder- und Jugendanwaltschaft des Landes Kärnten über die Gefahren und rechtlichen Konsequenzen des Cybermobbings aufgeklärt. Darüber hinaus wurden die SchülerInnen dazu angeregt in Gruppenarbeiten ihre eigenen Sichtweisen zu Mobbing und Gewaltprävention zu diskutieren und zu reflektieren.

 

 

 

 

 

 Der Schneemann der Gartenbauschule Ehrental

made by Lucas und Bernhard (FS4)

 

Naturstudien im praktischen Unterricht FS1

  

 

Zierpflanzenproduktion: Praktischer Unterricht

Im September und Oktober beginnen die SchülerInnen die verschiedensten Vermehrungsübungen, wie Aussaat, Stecklinge schneiden, Teilen usw.. In dieser Jahreszeit werden auch Blumenzwiebeln und -knollen in Beete oder Kisten gelegt, wie Tulpen oder Narzissen.

Im November und Dezember werden Pflanzen eingetopft, Schnittblumenbeete vorbereitet, Kulturhygienearbeiten durchgeführt und laufende Pflegearbeiten (z.B. an Cyclamen) durchgeführt.

Blumenzwiebel, - knollen legen                         Kulturhygiene Arbeiten

Eintopfen                                                                               Laufende Kulturarbeiten

 

Vermehrung - Aussaat                                               Vermehrung - Stecklinge

 

Boden- und Pflanzenkundeunterricht in der FS1

Das "Boden - Fühlen" im Zuge des Boden- und Pflanzenkundeunterrichtes machte viel Spaß und brachte interessante Erfahrungen.